Neue Saison für Wegepaten

Zu Beginn der diesjährigen Saison trafen sich Wegepaten und neue Mitstreiter zum Erfahrungsaustausch am Chausseehaus. Hier begegnen gleich fünf Wanderwege des Rhein-Taunus-Klub Wegen des Naturpark Rhein-Taunus und der Naturfreunde. Infotafeln geben dem Wanderer einen ersten Überblick zu Strecken- und Rundwanderwegen. Auch einer der zahlreichen Rettungspunkte befindet sich an dieser Stelle. Schnell war man sich einig, dass bei der Übersichtlichkeit einiges verbessert werden könnte.

WegepatenGegenüber – auf der Seite des Golfplatzes – wurde anschließend die Markierung in Richtung Schläferskopf unter die Lupe genommen und auch gleich ein paar Wegzeichen erneuert oder neu angeordnet. Gerade wenn mehrere Wege gemeinsame Abschnitte haben, hilft eine durchdachte Kennzeichnung dem Wanderer. Dankenswerterweise wurde die Brücke über den Gehrner Bach erneuert und so konnten wir ihn trockenen Fußes überschreiten.

Fortan begegnen dem Wanderer immer wieder Mountainbiker, was auch an der Downhill-Strecke auf dem Schläferskopf liegen dürfte. Zu einer regelrechten Gefahrenstelle ist der pittoreske Pfad im weiteren Verlauf des „roten Punktes“ geworden. Prompt kommt uns ein Möchtegern-Pilot mit einem Affenzahn entgegen.

Hatten sich die Teilnehmer zu Beginn noch über die angesetzten 3 Stunden gewundert, so waren 2,5 davon bereits verstrichen und wir begaben uns auf den Rückweg. Hier konnten die Wegzeichen noch einmal in umgekehrter Laufrichtung betrachtet werden.

Alles in allem ein schöner Nachmittag unter Gleichgesinnten. Wenn Sie sich über die ehrenamtliche Arbeit der Wegepaten in der Region informieren möchten, nutzen Sie bitte das Kontaktformular. Vielleicht sehen wir uns ja schon bald bei einer weiteren Markierungswanderung.

Ludwig-Schwenck-Hütte mit neuem Dach

Rotes Dreieck, rotes Kreuz und Rheinsteig treffen am Grauen Stein – eine der Sehenswürdigkeiten des Stadtwalds – aufeinander. Zum 25-jährigen Vereinsjubiläum hat der Rhein-Taunus-Klub an dieser stark frequentierten Wegkreuzung 1907 eine Schutzhütte errichtet und seinem Vorsitzenden Ludwig Schwenck gewidmet.

Ludwig-Schwenck-HütteIm Gegensatz zur Aussichtplattform auf dem Grauen Stein, hat die Schutzhütte bis heute überlebt. Damit sie auch in den kommenden Jahrzehnten als Rastplatz und Unterstand für Wandergruppen und Besucher des benachbarten Bestattungswaldes dienen kann, hat unser Klub dieser Tage das Dach neu eindecken lassen.

Die meisten Schutzhütten gehen auf Initiativen früherer Generationen naturverbundener Wiesbadener zurück. An so mancher, gut besuchter Stelle wären weitere Hütten wünschenswert. Unser Augenmerk muss aber vor allem auf die Erhaltung vorhandener Bauten gerichtet werden. Daher freuen wir uns über jede Form der Unterstützung unserer ehrenamtlichen Arbeit, ob durch Spenden, handwerkliche Leistungen oder Wegepatenschaften.

Wegearbeit in Theorie und Praxis

MarkierungswanderungNun ja – das Wetter war eigentlich nicht gemacht für eine Markierungswanderung. Dennoch haben sich heute 11 Wanderfreunde auf der Eisernen Hand bei Wiesbaden eingefunden, um die Regeln und Techniken der Wegearbeit kennenzulernen. Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch des Landeswegewartes Carl-Michael Sauer vom Wanderverband Hessen. Er konnte über die neuesten Entwicklungen im Land berichten und verfolgt aufmerksam die Diskussion über die Zukunft der Freizeitwege im Naturpark Rhein-Taunus.

E3Im Bereich Eiserne Hand treffen mehrere Wanderwege aufeinander, u.a. Rheinhöhenweg, Taunushöhenweg (E3), rotes Dreieck und roter Punkt. Bei dieser Übung wurde auch erstmals das neue Zeichen des Europäischen Fernwanderwegs E3 angebracht. Dieses wird nach und nach im gesamten Vereinsgebiet eingeführt.

Natursport planen

In den nächsten Wochen finden die ersten Schulungen statt, um Voraussetzungen und Nutzungsmöglichkeiten des NatursportPlaner kennenzulernen. Gemeint ist das vom Deutschen NatursportPlanerWanderverband entwickelte Internetprogramm, mit dessen Hilfe Freizeitwege und alles, was damit zusammenhängt dokumentiert werden kann. Grundlage ist die Digitale Wegeverwaltung, die nunmehr auch Planungsinstrumente umfasst, um die verschiedensten Nutzergruppen – Wanderer, Radfahrer, Reiter usw. – unter einen Hut zu bringen oder Ausweichmöglichkeiten zu finden (Integratives Wegemanagement). In den Modellregionen Altmühltal und Kellerwald-Edersee werden bereits Erfahrungen gesammelt, von denen andere Naturparke profitieren können.

Der Rhein-Taunus-Klub erwägt das System einzuführen und so wird die Wegearbeit in den kommenden Monaten auch verstärkt am Schreibtisch stattfinden. Aber gerade beim Einsatz von Wegepaten verspricht der NatursportPlaner, das gesammelte Wissen über Wanderwege „für die Nachwelt“ zu erhalten. Wer eine Patenschaft übernimmt soll sich in Zukunft nicht mehr alles mühsam selbst erarbeiten müssen.

Neben den Bearbeitern sind auch sogenannte Hinweisgeber vorgesehen, die zwar keine Änderungen vornehmen, aber – wie der Name sagt – Hinweise hinterlegen können über Störungen auf den Wegen, fehlende Wegzeichen oder andere Auffälligkeiten.

Also dann „frisch auf!“ wie der Ruf der Wandervereine heißt.

Markierungswanderung

Neuen Wegepaten und Interessenten stellen wir bei den Markierungswanderungen die Regeln und Techniken der ehrenamtlichen Wegearbeit vor. Unser nächster Treff ist am

Sonntag, den 3. Mai 2015, 10.00 Uhr

auf dem Parkplatz Eiserne Hand / Restaurant Waldgeist. Mitfahrgelegenheit ab Wiesbaden auf Anfrage. Alternativ bringt Sie die ORN-Linie 274 um 9.33 Uhr ab Wiesbaden-Hauptbahnhof, Bussteig 3 auf der Ostseite, zur Eisernen Hand, Ankunft 9.52 Uhr. Rückfahrt mit ORN-Linie 274 stündlich um xx.04 Uhr.

Um Anmeldung unter 0611 – 72 49 228 wird gebeten.

Schön dass Sie vorbeischauen

Vielleicht haben Sie einen Artikel in der Lokalpresse gelesen oder sind auch nur ganz zufällig auf diese Internetseite gestoßen.

wegepaten.de bietet ehrenamtlichen Wegebetreuern im Naturpark Rhein-Taunus eine vereinsübergreifende Plattform. Wenn Sie also im Rheingau-Taunus-Kreis oder Wiesbaden aktiv sind, soll Sie dieses Informationsangebot unterstützen.

Artikel vom 18.03.2015

Zu Beginn wird ein möglichst vollständiges Anbieterverzeichnis zusammengestellt. Gerne können Sie Hinweise auf fehlende Anbieter geben. Über die zugehörigen Wege wird Zug um Zug ersichtlich, wer Ansprechpartner für bestimmte Abschnitte ist. Vielleicht bieten sich auch Kooperationen an.

Stellen Sie Ihre eigenen Wege vor und berichten Sie über Projekte und Veranstaltungen. Beiträge können vorerst per E-Mail übermittelt werden.

Bei Fragen zögern Sie bitte nicht mich anzusprechen.

Ihr Jörg Sobek

Mittelfeld

Platz 48 von rund hundert Naturparks im VDN nimmt der vor unserer Haustür gelegene Naturpark Rhein-Taunus der Größe nach ein. Mit einer Gesamtfläche von 810 qkm ist er kleiner als der Hochtaunus (jetzt Naturpark Taunus), aber größer als der rheinland-pfälzische Nachbar Naturpark Nassau.

Die höchste Erhebung im Rheingau-Taunus-Kreis ist die Kalte Herberge (619), dicht gefolgt von der Hohen Wurzel (618). Der vermeintlich höchste Berg Wiesbadens liegt tatsächlich ein paar Meter außerhalb. Der Stadtwald Wiesbaden schafft es auf der Rassel immerhin auf 535 m. Zum Vergleich die wesentlich bekanntere Platte kommt auf 498 m.

Der kommunale Zweckverband unterhält über 100 Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 600 km. Im Winter – wenn es schneit – werden auch Loipen gespurt. Abenteuerspielplätze, Grillhütten, Jugendzeltplätze, Lehrpfade, Liegewiesen und  Wanderparkplätze runden das Angebot ab. Ein spannendes Forschungsprojekt befasst sich mit der Bechsteinfledermaus.

Highlights in der Region sind die UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal (Rheinsteig) und Obergermanisch-Raetischer Limes (Limeserlebnispfad Untertaunus) – vielleicht bald auch Wiesbaden. Bestens zum Wandern geeignet sind das Aartal (Aarhöhenweg), Wispertal (Wispertalsteig) und der Hinterlandswald (Gebückwanderweg).

Wanderwege suchen Paten

Wenn Sie im Rheingau-Taunus-Kreis oder Wiesbaden zu Hause und gerne in der Natur unterwegs sind, werden Sie die Wegzeichen des Naturpark und Rhein-Taunus-Klub kennen und schätzen gelernt haben.Wegepaten

Als Wegepate können Sie einen Blick hinter die Kulissen werfen und einen Beitrag zur Qualität des Wanderangebotes in der Region leisten. Schauen Sie doch einmal bei der nächsten Markierungswanderung vorbei und erfahren Sie mehr über Regeln und Techniken bei der Ausweisung von Freizeitwegen.

Mission accomplished

Bei schönstem Frühlingswetter wurde die Schutzhütte am Grauen Stein auf Vordermann gebracht. Innen und außen fegen, Müllkörbe Schutzhütteleeren und „Fehlwürfe“ im Umfeld aufsammeln gehört ja zum normalen Programm. Neu sind jedoch die QR-Junkies, die für irgendwelche Parcours oder Suchspiele ihre Aufkleber an Schilderpfosten und Hütten anbringen – natürlich ohne vorher zu fragen. Ein weiterer Beitrag zum Wildwuchs von Wegzeichen in der Natur. Also weg damit.

Der nächste Hütteneinsatz wird uns zum Teufelskadrich im Rheingau führen. Helfer sind stets willkommen.